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Brandbekämpfung "Leistungsstufe Silber" Gruppenaufgabe

 

Leistungsstufe „Silber“

 

Voraussetzung für die Teilnahme an der Leistungsstufe Silber ist die erfolgreich absolvierte Leistungsstufe Bronze eines jeden Kameraden der Gruppe.

 

Der Löscheinsatz

 

Der Einsatz

Der Einsatz erfolgt nach FwDV 3 Einsatz ohne Bereitstellung, 1 B-Rohr und 2 C-Rohre. Die Funktionen der Gruppe werden durch den Oberschiedsrichter ausgelost. Lediglich Gruppenführer, Melder und Maschinist werden gesetzt.

Die Saugleitung ist zwischen Wasserentnahmestelle und Feuerlöschkreiselpumpe aus 4 einzelnen Saugschläuchen, einem Saugkorb sowie Halte- und Ventilleine aufzubauen. Bei Fahrzeugen, welche vorgekuppelte Saugschläuche auf dem Fahrzeug verlastet haben, müssen diese ersatzweise einzeln im Mannschaftsraum deponiert werden, um von dort aus vorgenommen zu werden. Das vom Löschfahrzeug mitgeführte Löschwasser darf nicht benutzt werden.

 

Einsatzbefehl

Wasserentnahmestelle offenes Gewässer, Verteiler nach 2 B-Längen, Angriffstrupp und Melder mit Krankentrage zur Rettung einer verunglückten Person zum mittleren Zielfeuer über die Freifläche vor!“

 

Ablauf

  1. Anfahrt der Löschfahrzeuge an die Wasserentnahmestelle. Wenn keine fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe vorhanden ist, setzen der TS 8/8. Der Gruppenführer ist verantwortlich.

  2. Meldung der abgesessenen Einheit an der Startlinie.

  3. Separate Auslosung der Positionen der Truppmänner und der fungierenden Truppführer durch den Oberschiedsrichter. Die Truppführer losen untereinander die Funktionen aus, ebenso die Truppmänner. Der Gruppenführer der Mannschaft kann einmalig eine Position der Auslosung nach eigenem Ermessen umbesetzen. Der Voraussetzungsanspruch der Qualifikation in der Funktion nach dem Tausch bleibt jedoch unberührt. Der Tausch ist dem Oberschiedsrichter mitzuteilen. Ein direkter Fehlerpunkt wird nicht vergeben, jedoch wird es bei Punktgleichheit in der Gesamtwertung zur Einstufung in die schlechtere Platzierung gegenüber den Mannschaften führen, die nicht von der Tauschoption Gebrauch gemacht haben. Erst dann zählt der Zeitvergleich!

  4. Vergabe und Anlegen der taktischen Zeichen.

  5. Erteilung des Einsatzbefehls an die Gruppenführer durch den Oberschiedsrichter.

  6. Vergabe des Einsatzbefehls an die Einheit durch den Gruppenführer (Beginn der Zeitnahme).

  7. Nach der Übergabe der verunglückten Person an der Bereitstellungslinie an den Oberschiedsrichter, Befehl des Gruppenführers an den Angriffstrupp zur Vornahme des B-Rohres.

  8. Die Vornahme der 2 C-Rohre erfolgt entsprechend der FwDV 3, es darf nur ein Rohr je Fallklappe eingesetzt werden.

  9. Nach dem Umklappen der Fallklappen erfolgt die Meldung an den Oberschiedsrichter „1 B-Rohr und 2 C-Rohre vorgenommen“ (Ende der Zeitnahme).

  10. Die Rücknahme der Geräte und Schläuche durch die Einheit erfolgt in zügiger Art und Weise.

  11. Werden die drei Fallklappen nicht durch das jeweilige Rohr bekämpft, dann gilt die Aufgabe als nicht bestanden.

 

Aufbau der Übung siehe Anlage 1, Seite 32.

 

 

 

Leistungsstufe „Silber“

 

Voraussetzung für die Teilnahme an der Leistungsstufe Silber ist die erfolgreich absolvierte Leistungsstufe Bronze eines jeden Kameraden der Gruppe.

 

Der Löscheinsatz

 

Der Einsatz

Der Einsatz erfolgt nach FwDV 3 Einsatz ohne Bereitstellung, 1 B-Rohr und 2 C-Rohre. Die Funktionen der Gruppe werden durch den Oberschiedsrichter ausgelost. Lediglich Gruppenführer, Melder und Maschinist werden gesetzt.

Die Saugleitung ist zwischen Wasserentnahmestelle und Feuerlöschkreiselpumpe aus 4 einzelnen Saugschläuchen, einem Saugkorb sowie Halte- und Ventilleine aufzubauen. Bei Fahrzeugen, welche vorgekuppelte Saugschläuche auf dem Fahrzeug verlastet haben, müssen diese ersatzweise einzeln im Mannschaftsraum deponiert werden, um von dort aus vorgenommen zu werden. Das vom Löschfahrzeug mitgeführte Löschwasser darf nicht benutzt werden.

 

Einsatzbefehl

Wasserentnahmestelle offenes Gewässer, Verteiler nach 2 B-Längen, Angriffstrupp und Melder mit Krankentrage zur Rettung einer verunglückten Person zum mittleren Zielfeuer über die Freifläche vor!“

 

Ablauf

  1. Anfahrt der Löschfahrzeuge an die Wasserentnahmestelle. Wenn keine fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe vorhanden ist, setzen der TS 8/8. Der Gruppenführer ist verantwortlich.

  2. Meldung der abgesessenen Einheit an der Startlinie.

  3. Separate Auslosung der Positionen der Truppmänner und der fungierenden Truppführer durch den Oberschiedsrichter. Die Truppführer losen untereinander die Funktionen aus, ebenso die Truppmänner. Der Gruppenführer der Mannschaft kann einmalig eine Position der Auslosung nach eigenem Ermessen umbesetzen. Der Voraussetzungsanspruch der Qualifikation in der Funktion nach dem Tausch bleibt jedoch unberührt. Der Tausch ist dem Oberschiedsrichter mitzuteilen. Ein direkter Fehlerpunkt wird nicht vergeben, jedoch wird es bei Punktgleichheit in der Gesamtwertung zur Einstufung in die schlechtere Platzierung gegenüber den Mannschaften führen, die nicht von der Tauschoption Gebrauch gemacht haben. Erst dann zählt der Zeitvergleich!

  4. Vergabe und Anlegen der taktischen Zeichen.

  5. Erteilung des Einsatzbefehls an die Gruppenführer durch den Oberschiedsrichter.

  6. Vergabe des Einsatzbefehls an die Einheit durch den Gruppenführer (Beginn der Zeitnahme).

  7. Nach der Übergabe der verunglückten Person an der Bereitstellungslinie an den Oberschiedsrichter, Befehl des Gruppenführers an den Angriffstrupp zur Vornahme des B-Rohres.

  8. Die Vornahme der 2 C-Rohre erfolgt entsprechend der FwDV 3, es darf nur ein Rohr je Fallklappe eingesetzt werden.

  9. Nach dem Umklappen der Fallklappen erfolgt die Meldung an den Oberschiedsrichter „1 B-Rohr und 2 C-Rohre vorgenommen“ (Ende der Zeitnahme).

  10. Die Rücknahme der Geräte und Schläuche durch die Einheit erfolgt in zügiger Art und Weise.

  11. Werden die drei Fallklappen nicht durch das jeweilige Rohr bekämpft, dann gilt die Aufgabe als nicht bestanden.

 

Aufbau der Übung siehe Anlage 1, Seite 32.

 

Grundtätigkeiten

 

Die Auslosung der einzelnen Funktionen erfolgt durch den Oberschiedsrichter der Station.

Die benötigten Ausrüstungsgegenstände zur Lösung der einzelnen Aufgaben werden gestellt. Die zur Bockleiter benötigten tragbaren Leiterteile können vor dem Start vom gelosten GF/Ma gewählt werden, ob sie Aluminium- oder Holzteile verwenden möchten. Die daraus resultierenden ggf. Vor- aber auch Nachteile gelten dann als „in Kauf“ genommen und sind dann als akzeptiert vereinbart. 

Jede startende Mannschaft rollt sich die zur Verfügung gestellten Schläuche selbst auf und trägt damit die Eigenverantwortung über das Schlauchmaterial. Auch ist sich vor dem Start an allen Teilstationen der Grundtätigkeiten über den ordnungsgemäßen Zustand der Geräte zu informieren. Nachgelagerte Reklamationen werden nicht von den Schiedsrichtern anerkannt.

 

Aufbau und Durchführung siehe Anlage 3, Seite 34

 

 

Knoten-Befestigungen-Retten

 

Die Aufgabe

 

  1. Befestigen von Gerätschaften zum Zwecke des Hochziehens, je Einsatzkraft 1 Gerät.

  2. Eigensicherung eines Sichernden an absturzgefährdeten Bereichen laut FwDV 1, Kap. 16/17

Theorie der Brandbekämpfung

 

Außer Gruppenführer, Melder und Maschinist werden alle Funktionen der Gruppe durch den Oberschiedsrichter der Station ausgelost. 

Von jedem Kameraden müssen 3 Fragen aus dem Fragenkomplex 1 und 2 schriftlich (Multiple Choice) beantwortet werden.

Der Gruppenführer darf nicht unterstützend eingreifen.

Zu berücksichtigende Kameraden mit Lese-Rechtschreibschwäche muss der Gruppenführer der Mannschaft beim Anmelden dem Oberschiedsrichter der Station bekannt geben. Dem Betreffenden werden dann die Fragen und Antwortmöglichkeiten von einem Schiedsrichter vorgelesen. Die Zeitvorgabe bleibt jedoch unverändert.

 

Die Fragen siehe Fragenkomplex 1 und 2, Seite 16-26