- 19.09.2026 Kreisjugendfeuerwehrtag mit Delegiertenversammlung
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Brandbekämpfung "Leistungsstufe Gold" Gruppenaufgabe
Leistungsstufe „Gold“
Voraussetzung für die Teilnahme an der Leistungsstufe Gold ist die erfolgreich absolvierte Leistungsstufe Silber (neu, ausgehändigt ab 09.06.2001) eines jeden Kameraden der Gruppe.
Der Löscheinsatz
Der Einsatz
Der Einsatz erfolgt nach FwDV 3 „Einsatz ohne Bereitstellung“.
Die Funktionen der Gruppe werden durch den Oberschiedsrichter ausgelost. Lediglich Gruppenführer, Melder und Maschinist werden gesetzt. Bis auf den GF, Melder und Maschinisten müssen alle entsprechend der FwDV 7 Atemschutz einsatztauglich sein.
Die Saugleitung ist zwischen Wasserentnahmestelle und Feuerlöschkreiselpumpe aus 4 einzelnen Saugschläuchen, einem Saugkorb sowie Halte- und Ventilleine aufzubauen. Bei Fahrzeugen, welche vorgekuppelte Saugschläuche auf dem Fahrzeug verlastet haben, müssen diese ersatzweise einzeln im Mannschaftsraum deponiert werden, um von dort aus vorgenommen zu werden. Das vom Löschfahrzeug mitgeführte Löschwasser darf nicht benutzt werden.
Einsatzbefehl
„Wasserentnahmestelle offenes Gewässer, Verteiler nach 2 B-Längen, Angriffstrupp zur Brandbekämpfung mit Pressluftatmer und Mittelschaumrohr zum mittleren Zielfeuer über die Freifläche vor!“
Der Ablauf
Anfahrt der Löschfahrzeuge an die Wasserentnahmestelle. Wenn keine fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe vorhanden ist, setzen der TS 8/8. Der Gruppenführer ist verantwortlich.
Meldung der abgesessenen Einheit an der Startlinie.
Auslosung der Positionen durch die Schiedsrichter. Die Auslosung für Truppmann und Truppführer erfolgt separat. Die Truppführer losen untereinander die Funktionen aus, ebenso die Truppmänner. Der Gruppenführer der Mannschaft kann einmalig eine Position der Auslosung nach eigenem Ermessen umbesetzen. Der Voraussetzungsanspruch der Qualifikation in der Funktion nach dem Tausch bleibt jedoch unberührt! Der Tausch ist dem Oberschiedsrichter mitzuteilen. Ein direkter Fehlerpunkt wird nicht vergeben, jedoch wird es bei Punktgleichheit in der Gesamtbewertung zur Einstufung in die schlechtere Platzierung gegenüber den Mannschaften führen, die nicht von der Tauschoption Gebrauch gemacht haben. Erst dann zählt der Zeitvergleich!
Vergabe und Anlegen der taktischen Zeichen.
Vergabe des Einsatzauftrages an den Gruppenführer durch die Schiedsrichter.
Erteilung des Einsatzbefehls an die Einheit durch den Gruppenführer. (Beginn der Zeitnahme)
Der Melder übernimmt während des gesamten Einsatzes die Dokumentation der eingesetzten Trupps unter Atemschutz.
Zur Vornahme des Mittelschaumrohres, Befehl des Gruppenführers an den Wassertrupp „Wassertrupp bleibt Sicherheitstrupp“ (beim Schaumrohr wird auf das Umklappen des Zielfeuer verzichtet).
Nach dem Befehl an den Wassertrupp, Befehl des Gruppenführers an den Melder zur Nachalarmierung weiterer Einsatzkräfte über die Leitstelle. (die Nachalarmierung erfolgt beim Oberschiedsrichter)
Der Einsatz wird der Umwelt zuliebe mit Wasser gefüllten Schaummittelbehältern durchgeführt (werden vom Veranstalter gestellt).
Nach dem fiktiven Fallen der Zielklappe (Entscheidung liegt beim Schiedsrichter) erhält der Angriffstruppmann von einem Schiedsrichter ein Zeichen, dass ein Atemschutznotfall ausgelöst werden soll, worauf die Mannschaft, insbesondere der GF und der Sicherheitstrupp, entsprechend den erlernten Kenntnissen zu handeln haben. Hierbei wird als Ersatz zum Angriffstruppmann (welcher fiktiv umfällt, jedoch dann separat zur Seite geht), eine Übungspuppe verwendet, um das Unfallrisiko zu minimieren.
Am Verteiler wird der Atemschutznotfall abgeschlossen und Angriffstruppführer meldet an den GF die Erledigung des Auftrages.
GF meldet an den Oberschiedsrichter „Ein Mittelschaumrohr vorgenommen, Zielfeuer erfolgreich bekämpft, ATM nach Atemschutznotfall in ärztlicher Behandlung übergeben (Ende der Zeitnahme).
Aufbau der Übung siehe Anlage 1, Seite 32.
Grundtätigkeiten
Die Auslosung der einzelnen Funktionen erfolgt durch den Oberschiedsrichter der Station.
Die benötigten Ausrüstungsgegenstände zur Lösung der einzelnen Aufgaben werden gestellt. Die zur Bockleiter benötigten tragbaren Leiterteile können vor dem Start vom gelosten GF/Ma gewählt werden. Es besteht die Möglichkeit zur Nutzung, von entweder Aluminium- oder Holzleiterteilen. Die daraus resultierenden ggf. Vor- aber auch Nachteile gelten dann als „in Kauf“ genommen und sind dann als akzeptiert vereinbart. Jede startende Mannschaft rollt sich die zur Verfügung gestellten Schläuche selbst auf und trägt damit die Eigenverantwortung über das Schlauchmaterial. Auch ist sich vor dem Start an allen Teilstationen der Grundtätigkeiten über den ordnungsgemäßen Zustand der Geräte zu informieren. Nachgelagerte Reklamationen werden nicht von den Schiedsrichtern anerkannt.
Aufbau und Durchführung siehe Anlage 3, Seite 34
Knoten-Befestigungen-Retten
Durch den Oberschiedsrichter der Station erfolgt die Auslosung der Mannschaft.
Die Aufgabe
Befestigen von Gerätschaften zum Zwecke des Hochziehens, je Einsatzkraft 1 Gerät.
Einbinden einer verletzten Person auf Krankentrage, mittels Feuerwehrleinen. Truppweise arbeiten GF, Ma und Me dienen als Verletzte. Als Quelle hierfür dient nur die FwDV 1 „Grundtätigkeiten – Lösch- und Hilfeleistungseinsatz, Kapitel 18.1.4 „Retten mit Krankentrage“.
Theorie der Brandbekämpfung
Außer Gruppenführer, Melder und Maschinist werden alle Funktionen der Gruppe durch den Oberschiedsrichter der Station ausgelost. Von jedem Kameraden müssen 3 Fragen aus dem Fragenkomplex 1 bis 3 schriftlich (Multiple Choice) beantwortet werden.
Der Gruppenführer darf nicht unterstützend eingreifen.
Zu berücksichtigende Kameraden mit Lese-Rechtschreibschwäche muss der Gruppenführer der Mannschaft beim Anmelden dem Oberschiedsrichter der Station bekannt geben. Dem Betreffenden werden dann die Fragen und Antwortmöglichkeiten von einem Schiedsrichter vorgelesen. Die Zeitvorgabe bleibt jedoch unverändert!
Die Fragen siehe Fragenkomplex 1, 2 und 3, Seite 16-31




